Die Wärmebehandlung bei Augenerkrankungen

Die Moxa-Behandlung ergänzt in meiner Praxis häufig die Wirkungsweise der Akupunktur. Die Grundlage für die Anwendung einer Moxa-Behandlung ist die vor Beginn der Behandlung durchgeführte Diagnose nach TCM. Sie gibt mir Aufschluss über die Behandlungspunkte und darüber, ob die wohltuende Wärme einer Moxa- Behandlung den Heilungsprozess fördern kann.

Bei der Moxa-Therapie wird getrocknetes Beifußkraut, die sogenannte Moxa, erwärmt und gezielt an bestimmten Körperstellen eingesetzt. Die entstehende Wärme soll nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin den Energiefluss anregen und Kälte- beziehungsweise Leerezustände ausgleichen. Gerade bei Beschwerden, bei denen eine wärmende und entspannende Behandlung sinnvoll erscheint, kann Moxa eine wertvolle Ergänzung darstellen.

Die Behandlung wird individuell auf das jeweilige Beschwerdebild abgestimmt. Dabei steht nicht nur das betroffene Auge im Mittelpunkt, sondern der gesamte Mensch mit seinen individuellen energetischen Zusammenhängen. Moxa kann sowohl mit Akupunktur kombiniert als auch in bestimmten Fällen als eigenständige Behandlung eingesetzt werden. Ziel ist es, die körpereigenen Regulationsprozesse zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Ergänzend kann die Wärmebehandlung dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und ein angenehmes Gefühl von Entspannung zu vermitteln. Welche Form der Anwendung geeignet ist, hängt von der individuellen TCM-Diagnose und dem jeweiligen Beschwerdebild ab. Die Behandlung erfolgt dabei stets achtsam und unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse.

Moxibustion in der Praxis für alternative Augenheilkunde